
Integration von Windows 7 in die paedML®
An der Integration von Windows 7 als zusätzliches Client-Betriebssystem in der paedML Windows wird momentan mit Hochdruck gearbeitet. Hier der aktuelle Stand der Entwicklungen:
- Windows 7 (32-Bit und 64-Bit) wird sich in Zukunft mit der aktuellen paedML Windows (Server 2003, Schulkonsole 2.5) verteilen lassen.
- Windows 7 muss im Gegensatz zu Windows XP auf jeden Fall aktiviert werden. Um für die Schulen ein einfaches Verfahren zu finden, sind wir im Gespräch mit Microsoft. Unser Ziel ist dabei eine benutzerfreundliche Lösung für die Schulen.
- Die Profilverwaltung und Gruppenrichtlinienverwaltung (einheitliches Benutzerverhalten für Windows XP und Windows 7) sowie die Kernfunktionen der Schulkonsole werden auch mit Windows 7 weiterhin zuverlässig funktionieren.
Lizenzinformationen zu Windows 7
Da Microsoft das neue Betriebssystem Windows 7 seit Ende Oktober 2009 veröffentlicht hat, möchten wir Ihnen im Folgenden Informationen zur Lizenzierung geben. In Absprache mit Microsoft Ireland Operations Ltd. sind dabei grundsätzlich drei Szenarien zu unterscheiden:
Kunden, die ihre bestehende Hardware für Windows 7 lizenzieren möchten
Kunden, die vor einem Hardwarekauf stehen
Kunden, die Hardware einsetzen, die nicht mit einer Microsoft OEM-Lizenz ausgeliefert wurde
Windows 7
Außerdem haben wir für Sie
1. Kunden, die ihre bestehende Hardware für Windows 7 lizenzieren möchten
1.) Kunden, die ihre bestehende Hardware für Windows 7 lizenzieren möchten und bereits über eine qualifizierende Basislizenz für ein Microsoft Windows Betriebssystem verfügen, empfehlen wir für einen zukünftigen Betriebssystemwechsel auf Windows 7 den Erwerb von (Upgrade-) Volumenlizenzen über den Select-Vertrag des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ).
Welche Microsoft Windows Desktop Betriebssystem Version als upgradefähige Basislizenz zugrunde gelegt werden kann, entnehmen Sie bitte der aktuellen Microsoft Produktliste. Weitere Informationen zur Microsoft-Volumenlizenzierung erhalten Sie ebenfalls direkt bei Microsoft.
Hierbei sind zwei Arten von Volumenlizenz-Upgrades zu unterscheiden:
a) Volumenlizenz-Upgrade auf Windows 7 Professional (als Basis für Schulen ausreichend)
b) Volumenlizenz-Upgrade zusammen mit Software Assurance (SA) für ein Upgrade auf Windows 7 Enterprise (für Schulen, die zusätzliche Betriebssystemfunktionen wie z.B. BitLocker benötigen und die außerdem einen Wartungsvertrag mit Microsoft wünschen).
2. Kunden, die vor einem Hardwarekauf stehen
2.) Kunden, die vor einem Hardwarekauf stehen, bekommen mit der neuen Hardware pro Rechner normalerweise eine OEM-Lizenz für Windows 7 (wenn Sie zu Ihrer Hardware keine Lizenz bekommen, dann trifft für Sie Szenario 3 zu, aber nicht das von Microsoft Ireland Operations Ltd. angebotene Legalisierungsprogramm).
Falls Sie Windows 7 Professional einsetzen wollen und eine Windows 7 Home OEM-Lizenz mit Ihrer Hardware bekommen haben, empfehlen wir Ihnen den Kauf einer Volume Licensing Upgrade-Lizenz für Windows 7 Professional über den Select-Vertrag des LMZ.
Alternativ haben Sie binnen eines Zeitraumes von 90 Tagen nach Erwerb Ihrer Windows 7 Professional OEM Lizenzen, die Sie über Select-Lizenz- und Open-Lizenzprogramme erhalten haben, die Möglichkeit durch Zukauf der Microsoft Software Assurance sich das Nutzungsrecht für Windows 7 Enterprise zu sichern. Voraussetzung dafür ist (siehe Auszug aus der Produktliste Januar 2010):
"Sie können Software Assurance für über OEM-, Einzelhändler- oder Get Genuine Windows-Vertrag-lizenziertes Windows 7 Professional, Windows Vista Business oder Windows XP Professional (32-Bit oder 64-Bit; N-, K- oder KN-Editionen) innerhalb von 90 Tagen nach dem Kaufdatum der OEM-, Einzelhändler- oder GGWA-Lizenz erwerben (gültig ab dem 1. September 2009)."
3. Kunden, die Hardware einsetzen, die nicht mit einer Microsoft OEM-Lizenz ausgeliefert wurde
3.) Kunden, die Hardware einsetzen, die nicht mit einer Microsoft OEM-Lizenz ausgeliefert wurde, dürfen diese mit einem Windows 7 Upgrade aus einem Volumenlizenzprogramm nicht einsetzen (da eine entsprechende Basislizenz nicht vorliegt). Um Windows 7 auf dieser Hardware zu lizenzieren, empfehlen wir Ihnen den Nachkauf von System Builder Versionen und zusätzlich den Kauf von Upgrade Volumenlizenzen von Windows 7 Professional über den Select-Vertrag des LMZ.
Alternativ dazu bietet Microsoft auch für vorhandene PCs, auf denen aktuell keine originalen und rechtmäßig lizenzierten Windows-Kopien installiert sind, beziehungsweise auf denen Versionen von Windows laufen, die nicht für das Volumenlizenz-Upgrade berechtigen, die Get Genuine Windows Agreement-Lizenzlösung an (siehe wichtige zusätzliche Hinweise).
Wichtige zusätzliche Hinweise
Wichtige zusätzliche Hinweise:
Windows 7 Professional-OEM-Lizenzen können von den OEM Partnern über einen Lizenzvertrag mit einem Downgrade-Recht auf Windows XP ausgeliefert werden. Die Verfügbarkeit dieser speziellen Lizenzverträge endet zum 22.04.2011 (=18 Monate nach offiziellem Verkaufsstart von Windows 7) oder mit dem Erscheinen des ersten Windows 7 Service Pack 1 (maßgebend ist, welches Ereignis früher eintritt).
Ein Downgrade-Recht seit offiziellem Erscheinen von Windows 7 besteht auch für Kunden, die System Builder Lizenzen von Microsoft Windows 7 erworben haben.
Der folgende Link unterstützt Sie bei der Bestimmung, welche Lizenzversionen Sie derzeit an Ihrer Schule im Einsatz haben:
www.microsoft.com/howtotell/windows/
Detaillierte Informationen über die Microsoft Software Assurance erhalten Sie unter:
www.microsoft.com/germany/lizenzen/sa/default.mspx
Microsoft bietet für alle Kunden, die sichergehen wollen, dass sie die korrekten Betriebssystemlizenzen in ausreichender Menge haben, ein Legalisierungsprogramm (Get Genuine Windows Agreement-Lizenzlösung) an. Bitte informieren Sie sich über die Programme für öffentliche Einrichtungen direkt bei Microsoft und wenden Sie sich an Ihren Handelspartner.
Für PCs, die ausgetauscht werden sollen
Wird ein PC ausgetauscht, der mit einer Volume Licensing Windows-Upgrade-Lizenz (mit oder ohne Software Assurance) und einer qualifizierenden Basis-Betriebssystem-Lizenz ausgestattet ist, können weder die Volume Licensing Windows-Upgrade-Lizenz, noch die Basis-Betriebssystem-Lizenz auf den neuen, ausgetauschten PC übertragen werden. Sie können jedoch eine aktive Windows Client Software Assurance diesem neuen Austausch-PC zuweisen. Bitte erwerben Sie für jeden neuen Austausch-PC eine neue qualifizierende Betriebssystem-Lizenz, um sich für eine Neuzuordnung einer aktiven Windows Client Software Assurance für diesen Rechner zu qualifizieren.




