7.3.3.4. Windows-Registry-Patches bereitstellen
Damit LINBO beim
synchronisierten Start eines Windowssystems die notwendigen
Registry-Einträge für den Hostnamen und die Domäne erzeugen kann, muss
für jedes Windows-Image ein Registry-Patch bereitgestellt werden.
Unter /var/linbo/examples finden Sie
Registry-Patch-Vorlagen für Windows XP™
(winxp.reg) und Windows
7™ (win7.image.reg) .
Die Registry-Dateien müssen nach dem Schema
<imagedatei>.reg benannt sein, damit
LINBO sie anwenden kann.
Heißt die Imagedatei zum Beispiel
win7-fs.cloop, stellt man für diese Imagedatei
eine Registry-Datei win7-fs.cloop.reg
bereit.
Wenn Sie auf der Konsole arbeiten, kopieren Sie dazu einfach die
Vorlagendatei win7.image.reg:
# cd /var/linbo
# cp examples/win7.image.reg win7-fs.cloop.reg
Falls Ihr Samba-Domänen-Name nicht SCHULE
lautet, müssen Sie in der Registry-Patch-Datei den folgenden Eintrag
anpassen:
"DefaultDomainName"="SCHULE"
Anmerkung
Sie können die Registry-Patch-Dateien auch um eigene Einträge
ergänzen.
Auf der LINBO-Seite der Schulkonsole finden Sie unter dem
Menüpunkt Registrypatch editieren Funktionen zur
Verwaltung der LINBO-Registry-Patches.
Das Bereitstellen von Registry-Patches für neu erstellte Images
gestaltet sich denkbar einfach. Im linken Dropdown-Menü wählen Sie das
Image aus, für das eine Registry-Patch-Datei bereitgestellt werden
soll. Im rechten Dropdown-Menü wählen Sie die Vorlage, aus der der
Registry-Patch erstellt werden soll. In unserem Fall für ein
Windows-7-System ist das die Datei
win7.image.reg. Wenn Sie schon weitere
Registry-Patch-Dateien erzeugt haben, stehen diese auch als Vorlagen
zur Auswahl. Das Betätigen der Schaltfläche
Registrypatch-Datei erstellen aus stellt den
Registry-Patch für das eingestellte Image bereit und öffnet ein
Editorfenster, damit man eventuell notwendige Anpassungen gleich
einpflegen kann.
Falls Sie keine eigenen Patches einpflegen wollen oder die
Samba-Domäne ändern müssen, können Sie es beim vorgegebenen Standard
belassen. Die Schaltfläche Schließen beendet den
Editor ohne zu speichern.
Die neu erstellte Registry-Patch-Datei wird nun auf der Seite
aufgelistet. Mit Klick auf den Dateinamen öffnet sich das
Editorfenster, sodass man in der Lage ist, die Dateien auch
nachträglich noch zu bearbeiten. Überflüssig gewordene Patch-Dateien
können gelöscht werden.
Anmerkung
Falls Sie später ein differentielles Image erstellen, muss
für diese Imagedatei ebenfalls ein Registry-Patch (zum Beispiel
win7-fs.rsync.reg) bereitgestellt werden.
In dem Fall wird am Ende des Synchronisationsprozesses nur der
Rsync-Patch angewandt. Es wird also nicht zweimal
gepatcht.
Die Registry-Patches können durch eigene Einträge ergänzt
werden.