In diesem Fall kommen Sie nicht umhin den dedizierten IPCop
zunächst nach Anleitung (siehe Abschnitt 3.1 „Installation des IPCop (dediziert)“) neu aufzusetzen.
Wichtiger Hinweis
Falls Sie die Neuinstallation vermeiden und einen bereits
konfigurierten IPCop wieder herstellen wollen, müssen Sie auf dem
IPCop zuerst die Datei
/root/.ssh/authorized_keys löschen.
Ist der neu installierte IPCop gestartet, stellen Sie
sicher, dass die interne Netzwerkverbindung zwischen Server und IPCop
funktioniert. Loggen Sie sich dann als root auf dem Server ein und starten Sie
das Skript
# /usr/share/linuxmuster-ipcop/restore-dedicated.sh
Zu Beginn werden Sie aufgefordert das IPCop-root-Passwort
einzugeben:
linuxmuster's dedicated IPCop restoring tool
--------------------------------------------
Please enter IPCop's root password:
Ist das erfolgt, wird der dedizierte IPCop mit allen Updates und
Addons neu an die paedML Linux 5.0 angepasst. Liegt ein
Einstellungsbackup vor (siehe Abschnitt 6.2 „Einstellungen sichern und wiederherstellen“), wird
jenes mit dem aktuellsten Zeitstempel wieder zurückgespielt. Sollte es
also notwendig sein ein bestimmtes Backuparchiv zu restaurieren, müssen
Sie vorher die aktuelleren Archive aus dem Verzeichnis /var/backup/linuxmuster/ipcop
entfernen. Nach Abschluss der Wiederherstellung wird der IPCop neu
gestartet.
Ist der IPCop nach dem Neustart wieder online, löschen Sie
zunächst die Datei /root/.ssh/known_hosts:
# rm /root/.ssh/known_hosts
Schließlich muss noch auf dem Server mit dem Befehl
# dpkg-reconfigure linuxmuster-ipcop
die IPCop-Konfiguration aktualisiert werden.
Verbinden Sie sich dann per ssh mit der IPCop-IP-Adresse (die
Adresse im Beispiel müssen Sie gegebenenfalls anpassen):
# ssh -p 222 10.16.1.254
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage bezüglich des Schlüssels mit
"yes" und loggen Sie sich dann mit dem Befehl "exit" wieder aus.
Nun sollte die dedizierte IPCop-Firewall wieder reibungslos
funktionieren.