7.2.9. Verteilen des Images auf die restlichen Arbeitsstationen
Anmerkung
Das Verteilen eines Images auf die Arbeitsstationen nennt man
auch Synchronisation. Gemeint ist der Vorgang, bei dem ein Abgleich
zwischen dem Urzustand (gespeichert in einem Image auf dem Server) und
dem aktuellen Zustand auf der Festplatte der Arbeitsstation
durchgeführt wird. Der Begriff der selbstheilenden Arbeitsstationen
(SheilA) ist gleichbedeutend mit dem Vorgang der
Synchronisation.
In der Systemauswahl des mySHN-Menüs hat die Anwenderin bzw. der
Anwender mehrere Möglichkeiten die Arbeitsstation zu starten:
mit Synchronisation: Die
Arbeitsstation wird wieder in den Urzustand versetzt. Alle
zwischenzeitlich auf der lokalen Festplatte abgespeicherten Daten
gehen verloren. Das rote Kreuz im Symbol links oben verdeutlicht den
Modus der Selbstheilung.
ohne Synchronisation: Alle
auf der Arbeitsstation zuvor durchgeführten Änderungen bleiben
erhalten. Das durchgestrichene Kreuz verdeutlicht, dass keine
Selbstheilung durchgeführt wird.
Formatierung: Über das
Totenkopf-Symbol kann die Formatierung einer bestimmten Partition
des Systems wahlweise mit Synchronisation der Festplatte und
Systemsstart durchgeführt werden. Diese Option wird z.B. benötigt,
wenn Synchronisationsfehler auftreten oder wenn die Festplatte der
Arbeitsstation noch nicht partitioniert und formatiert ist.
Imageauswahl: Über dieses
Symbol können Sie wählen, ob Sie zum Beispiel ein anderes Image mit
einer anderen Software zurückspielen möchten. Die Synchronisation
dieses Images wird aber erst durch Druck auf das Symbol
"Synchronisation" gestartet. Standardmäßig wird bei der
Synchronisation immer das aktuellste Image verwendet.
Wenn Sie eine Arbeitsstation zum ersten Mal mit einem Image
bespielen wollen, wählen Sie also das Totenkopfsymbol, damit die
Festplatte entsprechend partitioniert und formatiert wird.
Wählen Sie nun im folgenden Dialog Initialisierung zusätzlich die Optionen
aus. Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Nun erscheint ein Hinweis-Fenster mit einigen Informationen und
Warnungen. Der Vorgang kann hier noch abgebrochen werden. Mit Klick auf
OK wird die Partition automatisch
angelegt und formatiert.
Danach startet die Synchronisation. Der Verlauf wird durch einen
Fortschrittsbalken angezeigt, wie unten dargestellt. Zunächst erscheint
kurz das Wort "Synchronisation", gefolgt von "Copying files".
Sie heben den Vorgang erfolgreich beendet, wenn Sie alle
Arbeitsstationen auf diese Weise mit dem Image der Musterarbeitsstation
bespielt haben. Jetzt ist Ihr Schulnetzwerk ist einsatzbereit!
Wenn Sie Wechsellaufwerke (Cardreader, Digitalkameras etc.) an
einem Windowsclient betreiben, kann es (je nach Anzahl der sonst
angeschlossenen Laufwerke), zu Konflikten mit den per Domain-Logon
verbundenen Netzlaufwerken kommen. Es ist möglich, dass der
Laufwerksbuchstabe H: von einem Wechsellaufwerk belegt wird. In diesem
Fall müssen Sie das Wechsellaufwerk auf einen anderen freien
Laufwerksbuchstaben legen.